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Funktion · Belegungsmanagement

Belegungsmanagement für die Jugendhilfe. Freie Plätze auf einen Blick

Wie viele Plätze sind heute belegt, wer ist auf Heimfahrt, welche Anfrage wartet auf eine Zusage? Das Belegungsmanagement in Ormisi zeigt jede Gruppe als Kalender aus Plätzen und Tagen, rechnet die Auslastung des Monats und führt Anfragen, Aufnahmen und Entlassungen mit Rechtsgrundlage und Jugendamt.

WohngruppeAuslastungWarteliste§ 34

Belegung in Zahlen

Belegt heute, Auslastung des Monats, freie Plätze, offene Anfragen.

  • Belegungskalender: Plätze × Tage, Abwesenheiten farbig
  • Auslastung in Belegungstagen und Prozent
  • Anfragen und Warteliste, datensparsam bis zur Zusage
  • Aufnahme und Entlassung mit Anschlussperspektive

Server-Standort Frankfurt am Main (EU)

Rechenzentren in Frankfurt, AV-Vertrag nach Art. 28 DSGVO.

Sozialdatenschutz

Rollen- und Rechtekonzept, Anvertrautes nach § 65 SGB VIII besonders geschützt.

KI mit Regeln

Wir verwenden Ihre Daten nicht zum Training von KI-Modellen.

Fachkraft entscheidet

Jeder KI-Entwurf braucht Ihre Freigabe.

Belegung in der stationären Jugendhilfe

Belegung ist Fachlichkeit und Wirtschaftlichkeit zugleich.

Für eine Wohngruppe entscheidet die Belegung über vieles: welches Kind noch in die Gruppe passt, wie das Team aufgestellt ist und ob die Einrichtung wirtschaftlich arbeitet. Trotzdem steht die Belegung bei vielen Trägern in einer Excel-Datei, die nur die Leitung pflegt. Wenn das Jugendamt anruft, beginnt das Suchen.

Das Belegungsmanagement ist Teil der Software für die stationäre Jugendhilfe. Die Belegung entsteht aus Aufnahmen und Entlassungen, die ohnehin dokumentiert werden; Abwesenheiten wie Heimfahrt oder Klinik kommen aus dem Alltag der Gruppe. So bleibt der Kalender aktuell, ohne dass jemand eine Liste nachträgt. Die Daten liegen in derselben Software für die Jugendhilfe wie Gruppenbuch, Dienstplan und Fallakte.

Die Rechenregel folgt der üblichen Tagessatzlogik: Der Aufnahmetag zählt, der Entlasstag nicht. Abwesenheiten ändern die Belegung nicht, werden aber angezeigt. Damit stimmt der Kalender mit dem überein, was Sie mit dem Jugendamt als Belegungstage abrechnen.

Was das Belegungsmanagement kann

Vom Anruf bis zur Entlassung.

Alle Schritte der Belegung an einer Stelle – für die Gruppenleitung und für die Bereichsleitung über mehrere Gruppen.

Belegungskalender

Ein Monat als Raster aus Plätzen und Tagen. Belegte Tage, Heimfahrt oder Urlaub, Klinik und Abgängigkeit sind farbig unterschieden.

Auslastung

Belegungstage im Verhältnis zur Kapazität, in Prozent, je Monat. Dazu: belegt heute, freie Plätze und offene Anfragen.

Anfragen und Warteliste

Anfragendes Jugendamt, gewünschter Beginn, Kürzel und Geburtsjahr – datensparsam, bis eine Zusage steht.

Aufnahme

Platz, Aufnahmedatum, Rechtsgrundlage und belegendes Jugendamt. Eine Aufnahme aus der Warteliste markiert die Anfrage als zugesagt.

Kollisionsprüfung

Überschneidet sich eine neue Belegung mit einer bestehenden auf demselben Platz, weist die Software darauf hin.

Entlassung mit Anschluss

Entlassdatum und Anschluss: Rückführung in die Familie, Pflegefamilie, Verselbstständigung, Wechsel in eine andere Einrichtung oder Sonstiges.

So sieht es aus

Belegungskalender und Cockpit der Gruppe.

Fiktive Wohngruppe mit acht Plätzen: Belegung im November, Auslastung, Abwesenheiten und das Cockpit mit der Belegung von heute.

Belegungsmanagement für die Jugendhilfe. Freie Plätze auf einen Blick – Belegungskalender der Wohngruppe mit Plätzen, Auslastung und Abwesenheiten
Belegungskalender: Plätze × Tage, Auslastung des Monats, freie Plätze und offene Anfragen.
Gruppen-Cockpit der Wohngruppe mit Belegung, Dienst und offenen Aufgaben
Das Cockpit der Wohngruppe: Wer ist da, wer hat Dienst, was ist offen.
Belegung der Wohngruppe mit freien Plätzen und Auslastung auf dem Smartphone
Belegungskalender: Plätze × Tage, Auslastung des Monats, freie Plätze und offene Anfragen.

Eine Belegung von Anfang bis Ende

Anfrage, Aufnahme, Alltag, Entlassung.

So begleitet die Software einen Platz – ohne doppelte Listen.

  1. 1

    Anfrage erfassen

    Das Jugendamt fragt an. Kürzel, Geburtsjahr, gewünschter Beginn und anfragendes Jugendamt kommen auf die Warteliste.

  2. 2

    Aufnehmen

    Nach der Zusage den freien Platz wählen, Aufnahmedatum und Rechtsgrundlage eintragen. Die Anfrage wird als zugesagt markiert.

  3. 3

    Alltag abbilden

    Heimfahrten, Klinikaufenthalte und Abgängigkeit erscheinen im Kalender – erfasst von der Gruppe, nicht von der Leitung.

  4. 4

    Entlassen

    Auszugstag und Anschluss festhalten. Der Platz ist ab dem Entlasstag wieder frei.

Für Leitungen

Belegung über alle Gruppen im Blick.

Leitungen sehen die Belegung jeder Gruppe, für die sie freigeschaltet sind, und die Auslastung im Monat. Zusammen mit den Kennzahlen der ambulanten Hilfen entsteht ein Bild des Trägers, das in die Steuerung einfließt – mehr dazu auf der Seite für Träger-Leitung und Controlling.

Nach § 47 Abs. 2 SGB VIII sind einrichtungsbezogene Aufzeichnungen, einschließlich der Belegung, mindestens fünf Jahre aufzubewahren. Weil die Belegung aus Aufnahmen und Entlassungen entsteht, ist sie jederzeit nachvollziehbar.

  • Auslastung je Gruppe und Monat
  • Belegt heute und freie Plätze
  • Offene Anfragen mit Jugendamt
  • Nachvollziehbar für Prüfungen

Kurzfristige Aufnahmen

Wenn es schnell gehen muss.

Für Inobhutnahme- und Bereitschaftsgruppen zählt jede Minute. Freie Plätze sind auch am Smartphone sichtbar, die Aufnahme ist mit wenigen Angaben möglich, und das Gruppenbuch steht ab der ersten Stunde bereit. Mehr dazu auf der Seite Software für Inobhutnahme.

Auch für reguläre Wohngruppen lohnt der Blick nach vorn: Steht eine Entlassung in Richtung Verselbstständigung an, ist der Platz ab dem Auszugstag im Kalender frei. Die nächste Anfrage auf der Warteliste kann rechtzeitig vorbereitet werden – mit Vorgespräch, Absprache im Team und einem Blick auf die Zusammensetzung der Gruppe. So entstehen weniger Leerstandstage, ohne dass fachliche Überlegungen zu kurz kommen.

Wer gerade Dienst hat und wie viele Kinder im Haus sind, zeigt das Cockpit der Gruppe zusammen mit dem Dienstplan der Wohngruppe.

Noch in Vorbereitung

Diese Funktionen rund um die Belegung sind geplant, aber noch nicht im Produkt.

  • Abrechnung von Tagessätzen aus den Belegungstagenin Vorbereitung
  • Belegungsübersicht über alle Gruppen in einer Ansichtin Vorbereitung
  • Platzanfrage-Formular für Jugendämterin Vorbereitung

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Belegungsmanagement

Wie wird die Auslastung berechnet?

Als Verhältnis von Belegungstagen zu Platztagen im Monat. Der Aufnahmetag zählt als belegt, der Entlasstag nicht. Abwesenheiten wie Heimfahrt oder Klinik ändern die Belegung nicht, werden aber farbig angezeigt.

Welche Rechtsgrundlagen können wir bei der Aufnahme wählen?

§ 34 (Heimerziehung), § 35a (Eingliederungshilfe), § 41 (Hilfe für junge Volljährige), § 42 (Inobhutnahme) und § 19 SGB VIII (gemeinsame Wohnform für Mütter/Väter und Kinder).

Welche Daten speichern wir bei einer Anfrage?

So wenige wie möglich: Kürzel oder Vorname, Geburtsjahr, gewünschter Beginn und anfragendes Jugendamt. Vollständige Angaben folgen erst mit der Aufnahme.

Können wir aus der Belegung Tagessätze abrechnen?

Noch nicht. Die Belegungstage stehen im Kalender bereit; die Abrechnung von Tagessätzen ist in Vorbereitung. Ambulante Hilfen rechnen Sie heute bereits über Fachleistungsstunden ab.

Sieht das Team in der Gruppe die Belegung auch?

Ja. Die Gruppe sieht ihren Belegungskalender und erfasst Abwesenheiten wie Heimfahrt, Klinik oder Schule selbst. Aufnahmen und Entlassungen nehmen in der Regel Gruppen- oder Bereichsleitung vor; welche Rolle was darf, regelt das Rollen- und Rechtekonzept.

November · 87,5 % Auslastung · 1 Platz frei

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