Für eine Wohngruppe entscheidet die Belegung über vieles: welches Kind noch in die Gruppe passt, wie das Team aufgestellt ist und ob die Einrichtung wirtschaftlich arbeitet. Trotzdem steht die Belegung bei vielen Trägern in einer Excel-Datei, die nur die Leitung pflegt. Wenn das Jugendamt anruft, beginnt das Suchen.
Das Belegungsmanagement ist Teil der Software für die stationäre Jugendhilfe. Die Belegung entsteht aus Aufnahmen und Entlassungen, die ohnehin dokumentiert werden; Abwesenheiten wie Heimfahrt oder Klinik kommen aus dem Alltag der Gruppe. So bleibt der Kalender aktuell, ohne dass jemand eine Liste nachträgt. Die Daten liegen in derselben Software für die Jugendhilfe wie Gruppenbuch, Dienstplan und Fallakte.
Die Rechenregel folgt der üblichen Tagessatzlogik: Der Aufnahmetag zählt, der Entlasstag nicht. Abwesenheiten ändern die Belegung nicht, werden aber angezeigt. Damit stimmt der Kalender mit dem überein, was Sie mit dem Jugendamt als Belegungstage abrechnen.