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Funktion · Digitale Fallakte

Dokumentationssoftware für die Jugendhilfe. Die digitale Fallakte

Eine Dokumentationssoftware, die mitdenkt: Beteiligte, Hilfen, Kostenzusagen, Ziele und die Verlaufsdokumentation liegen in einer digitalen Fallakte. Jeder Eintrag hat einen Ist-Zeitpunkt, einen Zielbezug und eine Schutzstufe – und bleibt nachvollziehbar, auch wenn er später ergänzt wird.

§ 31 SPFH§ 30 EB§ 35 ISE§ 35a§ 34

Die Akte auf einen Blick

Was in einer guten Papierakte steckt – nur auffindbar, geschützt und versioniert.

  • Beteiligte mit Rolle, Hilfen mit Rechtsgrundlage und Kostenzusage
  • Verlaufseinträge mit Zielbezug und Ist-Zeitpunkt
  • Schutzstufen Normal, Sensibel und § 65 anvertraut
  • Neue Fassung statt Überschreiben – die alte bleibt erhalten

Server-Standort Frankfurt am Main (EU)

Rechenzentren in Frankfurt, AV-Vertrag nach Art. 28 DSGVO.

Sozialdatenschutz

Rollen- und Rechtekonzept, Anvertrautes nach § 65 SGB VIII besonders geschützt.

KI mit Regeln

Wir verwenden Ihre Daten nicht zum Training von KI-Modellen.

Fachkraft entscheidet

Jeder KI-Entwurf braucht Ihre Freigabe.

Warum eine eigene Dokumentationssoftware?

Dokumentationssoftware für die Jugendhilfe statt Ordner, Word und Excel.

In vielen Teams ist die Fallakte auf drei Orte verteilt: ein Ordner im Büro, Word-Dateien auf dem Laufwerk und eine Excel-Liste für Stunden und Fristen. Wer vertritt, sucht. Wer einen Entwicklungsbericht schreibt, blättert durch Wochen von Notizen. Und wer wissen will, ob eine Information überhaupt weitergegeben werden darf, muss nachfragen.

Die digitale Fallakte in Ormisi bündelt diese Orte. Sie ist der Kern der Software für die Jugendhilfe und wird von ambulanten Teams ebenso genutzt wie von Wohngruppen. Für Fachkräfte in der ambulanten Jugendhilfe heißt das: Termin, Kontakt und Verlaufseintrag hängen an derselben Hilfe – vom Erstkontakt bis zum Abschlussbericht.

Gute Dokumentation ist beschreibend, belegbar und fair gegenüber den Familien. Die Akte unterstützt das mit klaren Feldern: Was ist passiert, wann ist es passiert, zu welchem Ziel gehört es, und wer darf es lesen? So entsteht ein Verlauf, auf den sich Hilfeplangespräch, Bericht und Abrechnung stützen können.

Was die Fallakte kann

Alles, was zu einem Fall gehört – an einer Stelle.

Die Bereiche der Akte folgen dem Arbeitsalltag: Überblick, Hilfen und Zusagen, Ziele, Dokumentation, Termine und Beteiligung.

Beteiligte mit Rolle

Sorgeberechtigte, junge Menschen, Geschwister und Bezugspersonen mit Rolle im Fall. Adressen mit Sperrvermerk erscheinen nur in der Akte – nie auf Karten, in Kalendern oder Exporten.

Hilfen und Kostenzusagen

Jede Hilfe mit Rechtsgrundlage, fallführendem und kostentragendem Jugendamt. Kostenzusagen als Verlauf; eine neue Zusage löst die alte ab, das Zusageende landet in den Fristen.

Ziele aus dem Hilfeplan

Haupt- und Teilziele mit Status und Überprüfungsdatum, auf Wunsch in Worten der Familie. Einträge lassen sich einem Ziel zuordnen und danach filtern.

Versionen statt Überschreiben

Wer einen Eintrag korrigiert, legt eine neue Fassung an. Die bisherige bleibt unverändert erhalten – wichtig für Nachvollziehbarkeit und Prüfungen.

Schutzstufen je Eintrag

Normal, Sensibel oder § 65 anvertraut. Vor dem Speichern zeigt „Wer sieht das?“, welche Personen den Eintrag lesen können.

Diktat als Entwurf

Aus einem Diktat nach dem Termin entsteht ein strukturierter Verlaufseintrag. Er wird erst nach Ihrer Freigabe Teil der Akte.

So sieht es aus

Verlauf, Überblick und Ziele einer Familie.

So sieht die digitale Fallakte im Demo-Mandanten aus – mit fiktiven Daten, aber mit allen Funktionen, die Sie im Test nutzen können.

Dokumentationssoftware für die Jugendhilfe. Die digitale Fallakte – Digitale Fallakte mit Verlaufsdokumentation einer ambulanten Hilfe
Die Fallakte bündelt Hilfen, Ziele und den freigegebenen Verlauf an einer Stelle.
Überblick der digitalen Fallakte mit Beteiligten, laufender Hilfe und offenen Fristen
Der Überblick der Fallakte: Beteiligte mit Rolle, laufende Hilfen und die nächsten Fristen des Falls.
Fallakte mit Falldokumentation auf dem Smartphone
Die Fallakte bündelt Hilfen, Ziele und den freigegebenen Verlauf an einer Stelle.

Vom Termin in die Akte

Verlaufsdokumentation in vier Schritten.

Ob getippt, auf dem Smartphone oder diktiert: Jeder Eintrag folgt demselben Weg und ist danach überall dort verfügbar, wo er gebraucht wird.

  1. 1

    Termin abschließen

    Kontaktart, Dauer und Fahrt sind vorbelegt. Die Zeit zählt sofort gegen das Kontingent der Kostenzusage.

  2. 2

    Eintrag schreiben oder diktieren

    Überschrift, Ist-Zeitpunkt, Text. Beobachtung und Einschätzung getrennt – der Hinweis im Feld erinnert daran.

  3. 3

    Ziel und Schutzstufe wählen

    Bezug zum Hilfeplanziel herstellen, Schutzstufe festlegen und prüfen, wer den Eintrag sehen wird.

  4. 4

    Weiterverwenden

    Freigegebene Einträge fließen in den Berichtsentwurf, in die Vorbereitung des Hilfeplangesprächs und in die Fokusansicht für Vertretungen.

Sozialdatenschutz

Wer was sehen darf, steht im System – nicht auf einem Zettel.

Jeder Fallzugriff hat einen Grund: Zuständigkeit, Vertretung oder Leitung. Vertretungen sind befristet, höchstens acht Wochen, und Inhalte nach § 65 SGB VIII gehen dabei nicht automatisch über. Bei einer dauerhaften Übergabe behält die bisherige Fachkraft 14 Tage Lesezugriff für Rückfragen.

Für den Notfall gibt es einen protokollierten Notfallzugriff: nur mit Begründung, für 24 Stunden und sichtbar für die Leitung. Als anvertraut gekennzeichnete Inhalte (§ 65 SGB VIII) sind besonders geschützt und werden nicht von der KI verarbeitet. Jeder Zugriff und jede Änderung wird im Audit-Protokoll festgehalten – ohne die Inhalte selbst zu speichern.

Mehr zu Rechenzentrum, Auftragsverarbeitung und Rollen lesen Sie unter Datenschutz & Sicherheit.

  • Zugriff mit Grund und Ende
  • Vertretung befristet, ohne § 65-Inhalte
  • Notfallzugriff 24 Stunden, protokolliert
  • Schutzadressen nur in der Akte
  • Audit-Protokoll ohne Inhalte

Vertretung und Bereitschaft

Was muss ich heute wissen?

Wer einen Fall kurzfristig übernimmt, braucht keine 40 Seiten Verlauf, sondern das Wesentliche. Die Fokusansicht zeigt Fallverantwortung, laufende Hilfen, offene Fristen, aktuelle Absprachen und einen offenen Kinderschutzvorgang auf einer Seite.

Fristen und Wiedervorlagen gehören zum Fall: Hilfeplangespräch, Berichtsabgabe, Antrag, Ende der Kostenzusage, 18. Geburtstag oder Kontrolle eines Schutzplans. Sie erscheinen in der Akte, im Dashboard der Fachkraft und gesammelt bei der Leitung. Wie die Ziele mit dem Hilfeplan zusammenspielen, zeigt die Seite zur Hilfeplanung.

Ehrlich gesagt: noch in Vorbereitung

Diese Funktionen rund um die Fallakte sind geplant, aber noch nicht im Produkt. Wir nennen sie, damit Sie realistisch planen können.

  • Dateiablage für Bescheide und Fremdberichtein Vorbereitung
  • Genogramm und Netzwerkkartein Vorbereitung
  • Import aus Altsystemen per Assistentin Vorbereitung

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur digitalen Fallakte

Für welche Hilfearten eignet sich die Fallakte?

Für ambulante Hilfen wie SPFH (§ 31), Erziehungsbeistandschaft (§ 30), ISE (§ 35), soziale Gruppenarbeit (§ 29) und Schulbegleitung nach § 35a sowie für Heimerziehung nach § 34. Ein Fall kann mehrere Hilfen nacheinander oder parallel haben.

Kann ein Eintrag nachträglich geändert werden?

Ja, aber nicht still. Eine Korrektur erzeugt eine neue Fassung; die bisherige bleibt unverändert erhalten. Ist-Zeitpunkt und Erfassungszeitpunkt werden getrennt gespeichert, damit klar bleibt, wann etwas passiert ist und wann es dokumentiert wurde.

Wie werden Inhalte nach § 65 SGB VIII geschützt?

Einträge mit der Schutzstufe „§ 65 anvertraut“ sieht nur die Fachkraft, der etwas anvertraut wurde, und ausdrücklich benannte Personen. Alle anderen sehen nur, dass es einen Eintrag gibt. Als anvertraut gekennzeichnete Inhalte (§ 65 SGB VIII) sind besonders geschützt und werden nicht von der KI verarbeitet.

Müssen wir alle Notizen diktieren?

Nein. Sie können tippen, auf dem Smartphone erfassen oder diktieren. Sie diktieren nach dem Termin – Gespräche mit Familien werden nicht aufgezeichnet. Aus dem Diktat entsteht ein Entwurf, den Sie prüfen; erst nach Ihrer Freigabe steht er in der Akte.

Können wir die Fallakte vor dem Kauf ausprobieren?

Ja. Im Demo-Zugang arbeiten Sie mit fiktiven Fällen, ohne Anmeldung. Für Ihr Team gibt es 30 Tage kostenlos – mit Beispieldaten oder mit Ihren eigenen Fällen.

Akte AMB-2026-001 · Verlauf vollständig

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