Nach § 42 SGB VIII nimmt das Jugendamt ein Kind oder einen Jugendlichen in Obhut, wenn eine dringende Gefahr für das Wohl dies erfordert oder der junge Mensch selbst darum bittet. Untergebracht wird häufig bei freien Trägern: in Inobhutnahmestellen, Notaufnahme- oder Bereitschaftsgruppen. Für diese Gruppen beginnt die Arbeit, wenn das Telefon klingelt – oft am Abend oder nachts.
Ormisi ist eine Software für die stationäre Jugendhilfe und bringt mit, was eine Inobhutnahmegruppe täglich braucht: Belegung mit freien Plätzen, Aufnahme mit Rechtsgrundlage und belegendem Jugendamt, Gruppenbuch, Übergabe, Dienstplan, Abwesenheiten und Abgängigkeit, Medikation und Taschengeld. Alles liegt in der Software für die Jugendhilfe Ihres Trägers – auch dann, wenn das Kind später in eine Wohngruppe desselben Trägers wechselt.
Was Inobhutnahme besonders macht, ist die Kürze und die Unsicherheit: Ein Aufenthalt dauert Tage oder Wochen, Informationen kommen schrittweise, die Perspektive ist offen. Deshalb ist die Dokumentation von Anfang an zeitlich genau und beschreibend.