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Lösung · Software für Inobhutnahme

Software für Inobhutnahme-Gruppen. Aufnahme rund um die Uhr

In einer Inobhutnahmestelle oder Bereitschaftsgruppe kommen Kinder und Jugendliche oft nachts, ohne Vorlauf und mit wenigen Informationen. Ormisi zeigt freie Plätze, nimmt mit Rechtsgrundlage § 42 SGB VIII auf und hält von der ersten Stunde an fest, was passiert – im Gruppenbuch, bei Abgängigkeit und im Kinderschutz.

§ 42 SGB VIIIBereitschaftsgruppeKrisenaufnahme24/7

Für die erste Nacht und die Tage danach

Mit den Funktionen der stationären Jugendhilfe, auf Inobhutnahme ausgerichtet.

  • Freie Plätze im Belegungskalender, Aufnahme mit § 42
  • Gruppenbuch und Übergabe ab der ersten Schicht
  • Abgängigkeit mit Checkliste und Zeitstempeln
  • § 8a-Vorgang und § 47-Meldung im selben System

Server-Standort Frankfurt am Main (EU)

Rechenzentren in Frankfurt, AV-Vertrag nach Art. 28 DSGVO.

Sozialdatenschutz

Rollen- und Rechtekonzept, Anvertrautes nach § 65 SGB VIII besonders geschützt.

KI mit Regeln

Wir verwenden Ihre Daten nicht zum Training von KI-Modellen.

Fachkraft entscheidet

Jeder KI-Entwurf braucht Ihre Freigabe.

Inobhutnahme bei freien Trägern

Inobhutnahme heißt: aufnehmen, schützen, klären – unter Zeitdruck.

Nach § 42 SGB VIII nimmt das Jugendamt ein Kind oder einen Jugendlichen in Obhut, wenn eine dringende Gefahr für das Wohl dies erfordert oder der junge Mensch selbst darum bittet. Untergebracht wird häufig bei freien Trägern: in Inobhutnahmestellen, Notaufnahme- oder Bereitschaftsgruppen. Für diese Gruppen beginnt die Arbeit, wenn das Telefon klingelt – oft am Abend oder nachts.

Ormisi ist eine Software für die stationäre Jugendhilfe und bringt mit, was eine Inobhutnahmegruppe täglich braucht: Belegung mit freien Plätzen, Aufnahme mit Rechtsgrundlage und belegendem Jugendamt, Gruppenbuch, Übergabe, Dienstplan, Abwesenheiten und Abgängigkeit, Medikation und Taschengeld. Alles liegt in der Software für die Jugendhilfe Ihres Trägers – auch dann, wenn das Kind später in eine Wohngruppe desselben Trägers wechselt.

Was Inobhutnahme besonders macht, ist die Kürze und die Unsicherheit: Ein Aufenthalt dauert Tage oder Wochen, Informationen kommen schrittweise, die Perspektive ist offen. Deshalb ist die Dokumentation von Anfang an zeitlich genau und beschreibend.

Was heute im Produkt steckt

Die Werkzeuge für die Aufnahme bei Nacht.

Funktionen der stationären Jugendhilfe, die in Inobhutnahmegruppen täglich gebraucht werden.

Freie Plätze sofort sehen

Belegungskalender je Gruppe mit freien Plätzen, Auslastung und Abwesenheiten – auch für die Rufbereitschaft am Smartphone.

Aufnahme mit § 42

Aufnahme mit Platz, Datum, Rechtsgrundlage (§ 42, § 34, § 35a, § 41 oder § 19) und belegendem Jugendamt. Kollisionen werden geprüft.

Gruppenbuch ab Stunde eins

Einträge je Kind mit Kategorie und Zeitpunkt, Übergabe an die nächste Schicht mit Lesebestätigung.

Abgängigkeit

Abgängig melden setzt sofort einen Zeitstempel. Eine Checkliste führt durch Suche, Leitung, Sorgeberechtigte, Jugendamt, Polizei und Heimaufsicht.

Kinderschutz und § 47

§ 8a-Vorgang in der Fallakte, Vorkommnisse mit Meldeentwurf an die Heimaufsicht – im selben System.

Aufnahme-Checkliste und § 42-Fristen

Eigene Checkliste für die Inobhutnahme und Fristen zur Klärung mit dem Jugendamt. in Vorbereitung

So sieht es aus

Belegung, Abwesenheit und Cockpit der Gruppe.

Fiktive Gruppe im Demo-Mandanten: freie Plätze im Belegungskalender, Abwesenheiten und Abgängigkeit, das Cockpit für die Schicht.

Software für Inobhutnahme-Gruppen. Aufnahme rund um die Uhr – Belegungskalender der Wohngruppe mit Plätzen, Auslastung und Abwesenheiten
Belegungskalender: Plätze × Tage, Auslastung des Monats, freie Plätze und offene Anfragen.
Abwesenheit und Abgängigkeit in der Wohngruppe mit Heimfahrt, Klinik und Rückkehr
Wer ist gerade nicht im Haus? Heimfahrt, Klinik, Schule – und bei Abgängigkeit eine Checkliste mit Zeitstempeln.
Cockpit der Wohngruppe auf dem Smartphone
Das Cockpit der Wohngruppe: Wer ist da, wer hat Dienst, was ist offen.

Eine Aufnahme um 23:10

Vom Anruf bis zur Übergabe am Morgen.

So begleitet die Software eine Aufnahme mit den heutigen Funktionen.

  1. 1

    Platz prüfen

    Der Anruf des Bereitschaftsdienstes kommt. Im Belegungskalender ist sofort zu sehen, welcher Platz frei ist.

  2. 2

    Aufnehmen

    Kürzel oder Vorname, Geburtsdatum, Platz, Aufnahmedatum, § 42 und belegendes Jugendamt – datensparsam, ergänzt wird später.

  3. 3

    Erste Stunden dokumentieren

    Ankunft, Zustand, Absprachen und offene Fragen ins Gruppenbuch, als übergaberelevant markiert.

  4. 4

    Übergeben

    Die Frühschicht liest die Übergabe, bestätigt sie und setzt die Klärung mit dem Jugendamt fort.

Dokumentation in der Inobhutnahme

Genau, beschreibend, mit Zeitpunkt.

In der Inobhutnahme werden Beobachtungen schnell wichtig: für die Gefährdungseinschätzung des Jugendamts, für ein familiengerichtliches Verfahren oder für die Entscheidung über die weitere Hilfe. Deshalb trennt die Software Ist-Zeitpunkt und Erfassungszeitpunkt und erinnert in jedem Eingabefeld daran, Beobachtung und Einschätzung zu trennen.

Was ein Kind im Vertrauen erzählt, kann als „§ 65 anvertraut“ gespeichert werden. Als anvertraut gekennzeichnete Inhalte (§ 65 SGB VIII) sind besonders geschützt und werden nicht von der KI verarbeitet. Ergeben sich gewichtige Anhaltspunkte, führt die Kinderschutz-Funktion nach § 8a durch die nächsten Schritte.

  • Ist-Zeitpunkt getrennt von Erfassung
  • Beobachtung statt Bewertung
  • § 65-Schutz für Anvertrautes
  • Übergabe mit Lesebestätigung

Abgängigkeit

Wenn ein Kind nicht zurückkommt.

Gerade in den ersten Tagen einer Inobhutnahme kommt es vor, dass ein junger Mensch die Gruppe verlässt. Die Software setzt beim Melden sofort einen Zeitstempel und führt durch die Informationskette: Umgebung absuchen, Leitung, Sorgeberechtigte, Jugendamt, Polizei, Heimaufsicht. Eine Personenbeschreibung hilft bei der Vermisstenmeldung.

Nach der Rückkehr werden Zeitpunkt und Rückkehrgespräch festgehalten. Das Vorkommnis für die Meldung nach § 47 wird vorbereitet; die Leitung entscheidet über die Meldung.

Die Zeitstempel helfen auch später: Wie lange war der junge Mensch abwesend, wann wurde die Polizei verständigt, wann das Jugendamt? Diese Fragen stellen Jugendamt, Heimaufsicht und manchmal das Familiengericht. Mit der Checkliste lassen sie sich ohne Rekonstruktion aus dem Gedächtnis beantworten.

Inobhutnahme-spezifische Funktionen in Vorbereitung

Einige Besonderheiten der Inobhutnahme sind noch nicht eigens abgebildet. Wir nennen sie, damit Sie realistisch planen können.

  • Aufnahme-Checkliste für die Inobhutnahmein Vorbereitung
  • Fristen zur Klärung nach § 42 Abs. 3in Vorbereitung
  • Abrechnung von Tagessätzenin Vorbereitung
  • Übergabebericht an die Folgeeinrichtungin Vorbereitung

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Software für Inobhutnahme

Ist die Software auf Inobhutnahmestellen ausgelegt?

Sie nutzt die Funktionen der stationären Jugendhilfe, die in Inobhutnahmegruppen täglich gebraucht werden: Belegung, Aufnahme mit § 42, Gruppenbuch, Übergabe, Abgängigkeit, § 8a und § 47. Eine eigene Aufnahme-Checkliste und § 42-Fristen sind in Vorbereitung.

Können wir nachts aufnehmen, ohne alle Daten zu kennen?

Ja. Für die Aufnahme genügen wenige Angaben wie Kürzel oder Vorname, Platz, Datum, Rechtsgrundlage und belegendes Jugendamt. Weitere Daten ergänzen Sie, sobald sie vorliegen.

Sieht die Rufbereitschaft freie Plätze von unterwegs?

Ja. Die Anwendung läuft im Browser auf dem Smartphone. Der Belegungskalender zeigt freie Plätze und die Auslastung des Monats; welche Gruppen jemand sieht, regeln Rollen und Rechte.

Können wir Tagessätze für die Inobhutnahme abrechnen?

Noch nicht. Die Abrechnung ist heute auf Fachleistungsstunden und Pauschalen ausgerichtet. Die Abrechnung von Tagessätzen für stationäre Angebote ist in Vorbereitung; Belegungstage stehen bereits im Belegungskalender.

23:10 · Aufnahme Platz 8 · § 42

Seien Sie bereit für die nächste Aufnahme.
Auch um 23 Uhr.

Testen Sie 30 Tage mit Ihrer Gruppe, wie Belegung, Gruppenbuch und Übergabe zusammenarbeiten. Oder sprechen Sie mit uns über die Inobhutnahme-Funktionen in Vorbereitung.

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