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Funktion · Taschengeld & Medikation

Taschengeld und Medikation in der Wohngruppe. Kassenbuch und Gabenachweis digital

Zwei Dinge, die in jeder Wohngruppe täglich passieren und bei jeder Prüfung gefragt werden: Taschengeld und Medikamentengabe. Ormisi führt ein Taschengeldkonto je Kind mit Altersstufen-Tabelle und Empfangsbestätigung und einen Medikationsplan, in dem jede Gabe zur geplanten Zeit abgezeichnet wird.

Barbetrag § 39KassenbuchMedikationsplanWohngruppe

Nachweisbar statt nachgerechnet

Jede Auszahlung mit Beleg, jede Gabe mit Name und Uhrzeit.

  • Taschengeldkonto je Kind mit Kontostand
  • Monatsbeträge aus der Altersstufen-Tabelle Ihres Landes
  • Medikationsplan je Kind, Bedarfsmedikation mit Anlass
  • Gaben abzeichnen: gegeben, verweigert oder ausgelassen

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Fachkraft entscheidet

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Taschengeld und Medikation im Gruppenalltag

Taschengeld und Medikamente: kleine Beträge, große Verantwortung.

Kinder und Jugendliche in stationären Hilfen erhalten einen Barbetrag zur persönlichen Verfügung, umgangssprachlich Taschengeld. Grundlage ist § 39 SGB VIII; die Höhe nach Altersstufen legen die Länder fest. Für die Gruppe heißt das: monatlich gutschreiben, auszahlen, Belege sammeln, Kassenbuch führen – und bei jeder Prüfung belegen können, wer wann wie viel bekommen hat.

Bei Medikamenten ist die Sorgfaltspflicht noch höher. Wer gibt was, wann und in welcher Dosis? Wurde die Abendtablette gegeben, verweigert oder vergessen? Eine Liste am Kühlschrank beantwortet das nur, solange sie vollständig ist.

Beide Funktionen sind Teil der Software für die stationäre Jugendhilfe und damit der Software für die Jugendhilfe Ihres Trägers. Sie laufen auf dem Tablet im Dienstzimmer und auf dem Smartphone – auch für die Nachtbereitschaft.

Was die beiden Funktionen können

Kassenbuch und Medikationsnachweis, ohne Papier.

Taschengeld und Medikation sind getrennte Bereiche der Gruppe – beide mit Nachweis je Kind.

Taschengeldkonto je Kind

Gutschriften, Auszahlungen und Korrekturen mit Zweck und Notiz. Der Kontostand ist jederzeit sichtbar.

Altersstufen-Tabelle

Monatsbeträge je Altersstufe als versionierte Tabelle mit „gültig ab“ und Quelle. Änderungen nimmt die Leitung vor; ältere Versionen bleiben archiviert.

Empfangsbestätigung

Bei einer Auszahlung unterschreibt das Kind auf dem Tablet – oder der Empfang wird ausdrücklich bestätigt. Ohne Gegenzeichnung keine Buchung.

Medikationsplan je Kind

Präparat und Stärke, Dosis, Darreichungsform, Uhrzeiten und verordnende Stelle. Bedarfsmedikation getrennt, mit Anlass der Gabe.

Gaben zur geplanten Zeit

Fällig ab 30 Minuten vor bis 60 Minuten nach der Planzeit, danach überfällig. Das Cockpit der Gruppe zeigt, was ansteht.

Gegeben, verweigert, ausgelassen

Jede Gabe wird mit Name und Uhrzeit abgezeichnet. Wird sie nicht gegeben, ist ein Grund nötig. Ist das Kind nicht im Haus, zeigt der Plan das an.

So sieht es aus

Taschengeldkonten und Medikationsplan.

Fiktive Wohngruppe im Demo-Mandanten: Konten je Kind mit Buchungen und der Medikationsplan des Tages mit abgezeichneten Gaben.

Taschengeld und Medikation in der Wohngruppe. Kassenbuch und Gabenachweis digital – Taschengeld je Kind in der Wohngruppe mit Buchungen und Belegen
Taschengeld und Barbetrag je Kind, jede Auszahlung mit Beleg und Bestätigung.
Medikationsplan der Wohngruppe mit abgezeichneten Gaben
Medikationsplan je Kind: Jede Gabe wird zur geplanten Zeit abgezeichnet.
Medikation abzeichnen in der Wohngruppe auf dem Smartphone
Medikationsplan je Kind: Jede Gabe wird zur geplanten Zeit abgezeichnet.

Ein Monat Taschengeld

Vom Monatsbetrag bis zum Beleg.

So läuft das Taschengeld mit der Software – ohne Kassenbuch auf Papier.

  1. 1

    Tabelle hinterlegen

    Die Leitung trägt die Monatsbeträge je Altersstufe nach den Vorgaben Ihres Landes ein, mit Gültigkeit und Quelle.

  2. 2

    Monat gutschreiben

    Die Gruppe bucht die Monatsbeträge. Die Software ermittelt die Altersstufe aus dem Geburtsdatum.

  3. 3

    Auszahlen mit Bestätigung

    Betrag und Zweck eingeben, das Kind unterschreibt auf dem Tablet oder der Empfang wird bestätigt.

  4. 4

    Nachweisen

    Kontostand und Buchungen je Kind sind jederzeit abrufbar – für das Kind, die Leitung und Prüfungen.

Medikation

Medikamentengabe sicher dokumentieren.

Der Medikationsplan folgt dem Schema morgens, mittags, abends und nachts. Jede geplante Gabe erscheint zur richtigen Zeit im Cockpit der Gruppe. Wer gibt, zeichnet mit einem Klick ab; wird eine Gabe verweigert oder ausgelassen, wird der Grund festgehalten. Bedarfsmedikation wird mit Anlass oder Beobachtung dokumentiert.

Die Software ersetzt keine ärztliche Anordnung und keine Einweisung. Sie erinnert daran, dass die Vergabe nur durch eingewiesene Mitarbeitende erfolgt und Medikamente sicher zu verwahren sind. Auffälligkeiten gehören zusätzlich ins digitale Gruppenbuch in die Kategorie Gesundheit, damit die nächste Schicht davon erfährt.

  • Plan je Kind mit Uhrzeiten
  • Abzeichnen mit Name und Zeit
  • Grund bei Nicht-Gabe
  • Bedarfsmedikation mit Anlass
  • Absetzen statt Löschen

Prüfungen

Wenn jemand nachfragt.

Ob Heimaufsicht, Vormund oder das Kind selbst: Die Frage „Wie viel Taschengeld habe ich bekommen?“ oder „Wurde die Tablette gestern gegeben?“ lässt sich in Sekunden beantworten. Jede Buchung und jede Gabe trägt Namen und Zeitstempel und wird im Audit-Protokoll festgehalten.

Für Jugendliche ist das Konto zugleich ein Stück Selbstständigkeit: Sie sehen, wie viel sie im Monat bekommen, wofür sie es ausgegeben haben und wann der Betrag mit der nächsten Altersstufe steigt. Das unterstützt Gespräche über Geld, die zur Verselbstständigung gehören – und ersetzt die Kasse im Dienstzimmer, deren Stand am Monatsende niemand genau kennt.

Die Beträge in der Altersstufen-Tabelle sind ausdrücklich als Landeswerte einzutragen – die Software liefert nur ein Beispiel. Aktuelle Beträge finden Sie bei Ihrem Landesjugendamt; im Wissensbereich erklärt ein Artikel, wie sich Taschengeld und Bekleidungsgeld zusammensetzen. Wer zusätzlich die Belegung nutzt, sieht auch, ob ein Kind gerade im Haus ist.

Noch in Vorbereitung

Diese Ergänzungen sind geplant, aber noch nicht im Produkt.

  • Bekleidungsgeld als eigenes Kontoin Vorbereitung
  • Export des Kassenbuchs für die Buchhaltungin Vorbereitung
  • Bestandsführung für Medikamentein Vorbereitung

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Taschengeld und Medikation

Woher kommen die Taschengeldbeträge?

Aus der Altersstufen-Tabelle, die die Leitung nach den Vorgaben Ihres Landes pflegt. Jede Version hat ein „gültig ab“ und eine Quelle. Die Software ermittelt die Altersstufe aus dem Geburtsdatum des Kindes.

Wie wird der Empfang des Taschengelds bestätigt?

Bei jeder Auszahlung unterschreibt das Kind auf dem Tablet, oder die Fachkraft bestätigt den Empfang ausdrücklich. Ohne eine der beiden Gegenzeichnungen wird die Auszahlung nicht gebucht.

Was passiert, wenn ein Kind ein Medikament verweigert?

Die Fachkraft zeichnet die Gabe als „nicht gegeben“ ab und wählt verweigert oder ausgelassen, mit Grund. So ist für die nächste Schicht und für die Ärztin nachvollziehbar, was passiert ist.

Kann die Nachtbereitschaft Medikamente abzeichnen?

Ja. Mit der Doku-Lizenz zeichnen Nachtbereitschaft und Honorarkräfte Gaben ab und schreiben ins Gruppenbuch – ohne Zugriff auf Abrechnung oder Auswertungen.

19:00 · Abendmedikation · 3 von 3 abgezeichnet

Schaffen Sie das Kassenbuch ab.
Und die Liste am Kühlschrank.

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