Das Jugendamt steuert das Hilfeplanverfahren und schreibt den Hilfeplan. Freie Träger setzen die vereinbarten Ziele um, dokumentieren den Verlauf und berichten vor der nächsten Fortschreibung. Zwischen zwei Gesprächen liegen oft sechs Monate – und in dieser Zeit entscheidet sich, ob die Ziele im Alltag ankommen.
Genau dort setzt die Hilfeplanung in Ormisi an. Die Ziele stehen in der digitalen Fallakte, nicht in einem PDF im Mailpostfach. Jeder Verlaufseintrag kann einem Ziel zugeordnet werden. So sieht die Fachkraft beim nächsten Hausbesuch, woran gerade gearbeitet wird, und die Leitung erkennt, wo eine Hilfe stockt.
Die Funktion ist Teil der Software für die Jugendhilfe und gilt für ambulante Hilfen ebenso wie für die Wohngruppe. In der ambulanten Jugendhilfe sind es oft Ziele wie eine verlässliche Morgenroutine, in der stationären Hilfe Schritte zur Verselbstständigung oder zur Rückkehr in die Familie.