Zum Inhalt springen

Funktion · Gruppenbuch & Übergabe

Digitales Gruppenbuch für die Jugendhilfe. Mit Schichtübergabe

Das digitale Gruppenbuch ersetzt das Übergabebuch auf dem Küchentisch. Einträge für die ganze Gruppe oder je Kind, Kategorien wie Schule, Gesundheit oder Elternkontakt, Aufgaben für die nächste Schicht – und eine Übergabe, die zeigt, was seit dem letzten Dienst neu ist. Wer gelesen hat, bestätigt es.

Wohngruppe§ 34SchichtdienstTablet

Was die nächste Schicht wissen muss

Für den Frühdienst um sechs ebenso wie für die Nachtbereitschaft um drei.

  • Einträge je Gruppe und je Kind, mit Kategorie
  • Übergabe seit der letzten Schicht, nach Kind sortiert
  • Aufgaben mit „Erledigt“, Einträge mit „Gelesen“
  • Auf dem Tablet im Dienstzimmer, ohne Installation

Server-Standort Frankfurt am Main (EU)

Rechenzentren in Frankfurt, AV-Vertrag nach Art. 28 DSGVO.

Sozialdatenschutz

Rollen- und Rechtekonzept, Anvertrautes nach § 65 SGB VIII besonders geschützt.

KI mit Regeln

Wir verwenden Ihre Daten nicht zum Training von KI-Modellen.

Fachkraft entscheidet

Jeder KI-Entwurf braucht Ihre Freigabe.

Gruppenbuch in der Wohngruppe

Ein Gruppenbuch, das jede Schicht lesen kann.

In einer Wohngruppe arbeiten sechs, acht oder zehn Kolleg:innen im Wechsel. Was am Vormittag in der Schule passiert ist, muss die Spätschicht wissen; was die Spätschicht vereinbart hat, braucht die Nachtbereitschaft. Das klassische Gruppenbuch löst das mit Papier – solange es niemand mit nach Hause nimmt, alle die Handschrift lesen können und klar ist, ob ein Eintrag schon gelesen wurde.

Das digitale Gruppenbuch in Ormisi übernimmt die bewährte Idee und ergänzt, was auf Papier fehlt: Filter nach Kind und Kategorie, eine Markierung für übergaberelevante Einträge, Aufgaben mit Erledigt-Vermerk und die Lesebestätigung je Eintrag. Es ist Teil der Software für die stationäre Jugendhilfe und damit der Software für die Jugendhilfe insgesamt – dieselbe Anmeldung, dieselbe Akte.

Wichtig für die Fachlichkeit: Das Gruppenbuch ist das Logbuch des Alltags. Was für die Hilfeplanung eines Kindes zählt, steht als Eintrag je Kind bereit und bleibt für Entwicklungsbericht und Hilfeplangespräch auffindbar.

Was das Gruppenbuch kann

Weniger suchen, nichts übersehen.

Die Funktionen sind auf den Schichtdienst zugeschnitten: kurze Einträge, klare Markierungen, schnelle Übergabe.

Einträge je Gruppe und Kind

Ein Eintrag betrifft die ganze Gruppe oder ein bestimmtes Kind. Der Filter zeigt auf einen Klick alles zu einem Kind.

Kategorien

Allgemein, Übergabe, Besonderheit, Gesundheit, Schule, Elternkontakt und Vorkommnis – so findet jede Schicht, was sie sucht.

Aufgaben für die nächste Schicht

Einträge als Aufgabe markieren, etwa „Lunchpaket für den Wandertag“. Wer sie erledigt, hakt sie ab – mit Name und Zeit.

Lesebestätigung

Jeder Eintrag lässt sich als gelesen markieren. Ungelesene Einträge sind hervorgehoben und lassen sich gezielt filtern.

Übergabe seit letzter Schicht

Die Übergabe sammelt neue Einträge seit Beginn des vorigen Dienstes – für die Gruppe allgemein und je Kind – und alle offenen Aufgaben.

Übernahme bestätigen

Mit „Gelesen und übernommen“ bestätigt die neue Schicht die Übergabe. Ab dann ist klar, wer was weiß.

So sieht es aus

Gruppenbuch und Schichtübergabe im Dienstzimmer.

Fiktive Wohngruppe „Linde“: Einträge mit Kategorie und Lesebestätigung, die Übergabe für die nächste Schicht und das Cockpit der Gruppe.

Digitales Gruppenbuch für die Jugendhilfe. Mit Schichtübergabe – Digitales Gruppenbuch der Wohngruppe mit Kategorien, Aufgaben und Lesebestätigung
Gruppenbuch je Gruppe und je Kind: Kategorien, Übergabe-Markierung, Aufgaben und „Gelesen“ je Eintrag.
Gruppen-Cockpit der Wohngruppe mit Belegung, Dienst und offenen Aufgaben
Das Cockpit der Wohngruppe: Wer ist da, wer hat Dienst, was ist offen.
Schichtübergabe der Wohngruppe auf dem Smartphone
Schichtübergabe ohne Zettel: Die nächste Schicht bestätigt, dass sie gelesen hat.

Ein Schichtwechsel

Übergabe ohne Zettel in drei Minuten.

So läuft der Wechsel vom Spätdienst zur Nachtbereitschaft mit dem digitalen Gruppenbuch.

  1. 1

    Während des Dienstes schreiben

    Kurze Einträge direkt nach dem Ereignis – am Tablet oder Smartphone, mit Kategorie und betroffenem Kind.

  2. 2

    Wichtiges markieren

    Übergaberelevante Einträge und Aufgaben werden markiert, damit sie in der Übergabe oben stehen.

  3. 3

    Übergabe öffnen

    Die neue Schicht sieht alles seit dem letzten Dienstbeginn: je Kind, für die Gruppe, offene Aufgaben.

  4. 4

    Übernahme bestätigen

    „Gelesen und übernommen“ – die Bestätigung wird mit Name und Zeit gespeichert.

Gut dokumentieren

Was ins Gruppenbuch gehört – und was nicht.

Ins Gruppenbuch gehören Beobachtungen und Absprachen aus dem Alltag: Wer war in der Schule, wie lief der Elternkontakt, was hat die Ärztin gesagt, was ist für morgen vereinbart. Das Eingabefeld erinnert daran, beschreibend zu formulieren: Was ist passiert, was wurde vereinbart?

Nicht ins Gruppenbuch gehören Inhalte, die ein Kind einer Fachkraft im Vertrauen erzählt hat. Dafür gibt es in der digitalen Fallakte die Schutzstufe „§ 65 anvertraut“. Ereignisse, die das Wohl der Kinder beeinträchtigen können, werden zusätzlich als Vorkommnis erfasst und bei Bedarf nach § 47 SGB VIII gemeldet.

  • Beobachtung statt Bewertung
  • Ein Eintrag, ein Thema
  • Kind auswählen statt Namen tippen
  • Vertrauliches in die Fallakte

Für das ganze Team

Auch Nachtbereitschaft und Aushilfen schreiben mit.

Ein Gruppenbuch wirkt nur, wenn alle es gleich führen. Bewährt haben sich wenige feste Regeln: beobachten statt bewerten, Uhrzeit und Quelle nennen, Einzelfallinhalte in die Akte des Kindes statt ins Gruppenbuch. Wie das im Alltag aussieht, zeigen die Artikel Gruppenbuch in der Wohngruppe führen und Schichtübergabe in der Wohngruppe.

Kolleg:innen, die nur dokumentieren – etwa die Nachtbereitschaft oder Honorarkräfte – arbeiten mit der Doku-Lizenz für 7 € im Monat. Sie schreiben ins Gruppenbuch, lesen die Übergabe und zeichnen Medikamentengaben ab, ohne Zugriff auf Abrechnung oder Auswertungen.

Die Anwendung läuft im Browser auf Tablet, Smartphone und PC. Ihre Daten werden in Rechenzentren in Frankfurt am Main (EU) verarbeitet und gesichert. Welche Gruppe jemand sieht, regeln Rollen und Rechte. Wer zur Übergabe auch den Dienstplan der Wohngruppe nutzt, sieht im Cockpit, wer gerade Dienst hat und wer als Nächstes kommt.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum digitalen Gruppenbuch

Ersetzt das digitale Gruppenbuch das Übergabebuch vollständig?

Ja. Einträge, Aufgaben und Übergabe liegen in der Software. Viele Gruppen arbeiten ab der ersten Schicht digital; eine Einweisung von rund 30 Minuten reicht meist aus.

Woran erkenne ich, was seit meinem letzten Dienst neu ist?

Die Übergabe zeigt alle Einträge seit Beginn des vorigen Dienstes, nach Kind und für die Gruppe sortiert, dazu offene Aufgaben. Ungelesene Einträge sind markiert und lassen sich mit „Nur ungelesene“ filtern.

Kann ich Einträge für ein bestimmtes Kind sammeln?

Ja. Jeder Eintrag betrifft die ganze Gruppe oder ein Kind. Der Filter nach Kind zeigt den Verlauf eines Kindes – hilfreich für Entwicklungsbericht und Hilfeplangespräch.

Funktioniert das Gruppenbuch auf dem Tablet im Dienstzimmer?

Ja. Die Anwendung ist für Tablet und Smartphone gebaut und läuft im Browser, ohne Store-Installation. Große Bedienflächen und kurze Wege sind auf den Schichtdienst ausgelegt.

Was passiert mit Einträgen zu Vorkommnissen?

Vorkommnisse haben eine eigene Kategorie. Ist ein Ereignis möglicherweise meldepflichtig, erfassen Sie es zusätzlich als Vorkommnis; die Leitung schätzt die Meldepflicht nach § 47 SGB VIII ein.

21:00 · Übergabe gelesen und übernommen

Legen Sie das Übergabebuch beiseite.
Ab der nächsten Schicht.

30 Tage kostenlos testen – mit einer Beispielgruppe oder direkt mit Ihrer Wohngruppe. Oder wir zeigen Ihnen in 30 Minuten einen Schichtwechsel.

Lieber gleich selbst klicken? Demo-Zugang ohne Anmeldung öffnen